Die wichtigsten Veränderungen bei biologischen Geweben in der Nähe der Elektroden stehen im Zusammenhang mit den ablaufenden Reduktions – und Oxydationsprozessen, d.h. mit OH-, H+ im Gleichgewicht., Die Negativelektrode führt zur Oxydation der Wasserstoffionen und verursacht eine intensive Wasserstoffgasentwicklung, demzufolge entsteht in der Nähe der Negativelektrode aufgrund des Wasserstoffabzuges (verminderte Wasserstoffionenkonzentration) ein alkalisches Feld. Im Reduktionsprozeß werden die OH- Radikale in der Umgebung der Positivelektrode konzentriert (in Form von H3O2- und H/O4- hydratierten Clusters) und verursachen im Elektrodenumfeld ein saures Milieu. An dieser Elektrode kann man einen Prozeß fast ohne Gasentwicklung erwarten.
Je nach Größe des Tumorareales werden ein oder mehrere Elektrodenpaare angelegt. Während des Einführens der Elektroden ist der Strom schon aktiv. Zweck dieser Maßnahme ist es, eventuell losgelöste Tumorzellen im dialektischen Feld zu binden, um so eine Streuung zu verhindern.

Während der Therapiezeit unterliegt der/die Patient/in einer ständigen visuellen Überwachung. Der Therapieverlauf erfolgt computergesteuert und kontrolliert. Nebenwirkungen sind so gut wie ausgeschlossen, und bisher nicht beobachtet worden. Nach der Behandlung ist der/die Patient/in durchaus in der Lage sich eigenständig nach Hause zu begeben.
